Friedhofseingang Bürgel

Rechnungen zu lesen, ist nicht gerade ein Vergnügen.
Da stehen stumpfsinnige Zahlenreihen, die man ohnehin als Außenstehender kaum versteht.
Und da ist von Tätigkeiten und Menschen zu lesen, die man kaum in einen Zusammenhang bringen kann.
Dennoch: der Blick in 300 oder 200 Jahre alte Stadt- oder Schenkrechnungen kann regelrecht zum Krimi werden.
Da erfährt man etwas über das Gehalt eines Kämmerers oder eines Rektors, da stellt man mit Staunen fest,
dass 1666 die Töpfer in Bürgel noch keine Rolle spielten, wieviel Eimer Bier in Bürgel vertrunken wurden
und dass Neubürger ihre Bürgergebühr am neuen Friedhof abarbeiten mussten....
Viel Vergnügen!